Team Novo Nordisk Brandon McNulty (Usa) [TNN] William Barta (Usa) [TNN] Luke Durbridge (Aus) [TNN] Damien Howson (Aus) [TNN] Tobias Ludvigsson (Swe) [TNN] Brandon Rivera (Col) [TNN] Samuel Watson (Gbr) [TNN]
Groupama - FDJ Esteban Chaves (Col) [GFC] Arnaud Démare (Fra) [GFC] Eddy Finé (Fra) [GFC] Leo Hayter (Gbr) [GFC] Michael Hepburn (Aus) [GFC] Jasper Stuyven (Bel) [GFC] Tom Van Asbroeck (Bel) [GFC]
Israel - Premier Tech Tom Donnenwirth (Fra) [IPT] Lorenzo Milesi (Ita) [IPT] Stefano Oldani (Ita) [IPT] Andrea Pasqualon (Ita) [IPT] Giulio Pellizzari (Ita) [IPT] Jasha Sütterlin (Ger) [IPT] Axel Zingle (Fra) [IPT]
Movistar Team Pablo Castrillo (Esp) [MOV] Raúl García (Esp) [MOV] Nelson Oliveira (Por) [MOV] Mads Pedersen (Den) [MOV] Carlos Rodríguez (Esp) [MOV] Edward Theuns (Bel) [MOV] Gianni Vermeersch (Bel) [MOV]
Hallo und herzlich willkommen zu Paris-Nizza, uns erwarten 8 hochkarätige Etappen, inklusive eines TTTs, entsprechend angespannt und konzentriert werden die Teams versuchen alle Fahrer zumindest bis dorthin zu bringen, um ihren GC Fahrern gute Zeiten zu ermöglichen.
Der Sieger der 2021 und 2024er Edition Remco Evenepoel befindet sich auch in diesem Jahr wieder an der Startlinie und will hier wohl seinen 3en Titel erringen, mal schauen was daraus wird, wir sind gespannt.
Auf dieser Auftaktetappe erwartet uns aller Wahrscheinlichkeit nach ein Massensprint, der Wind wird während des Tages auf maximal 25kmh angesagt, was zu wenig für ein derart hochkarätiges Feld sein sollte.
Und dann war es auch schon der Startschuss und sofort sprangen 4 Fahrer aus dem Feld davon, wogegen die anderen Teams kaum bis garnichts einzuwenden hatten, vorerst.
Schnell konnte man sich in dieser Konstellation 2 Minuten rausfahren, ehe im Feld langsam Tempo aufgenommen wurde, dies durch die Teams IPT und TVL, jedoch beiderseits natürlich noch im geordneten Bereich.
Nach 33 Kilometern kamen wir schliesslich an die erste Bergwertung und dort fingen dann auch vorne die Scharmützel an, jeder der 4 wollte hier unbedingt das Bergtrikot erringen nach heute und so kam es zum Bergsprint.
Chaves hier mit Selbstvertrauen, von seinem Hinterrad dann der Antritt von Martin, de Bondt und Chaves versuchen sich reinzuklemmen, ebenso Guerin.
Guerin versucht noch vorbeizugehen, schafft es aber nur auf der 4 über die Kuppe, De Bondt mit einem Kraftakt geradeso noch vorbei an Chaves auf die 2, aber Martin gewinnt die erste Wertung souverän.
BW 1 CAT 3:
Der Vorsprung mittlerweile bei 3 Minuten, vorne danach wieder Harmonie, hinten immernoch die selben Teams in der Rennkontrolle.
Und so fuhr man geschlossen zur 2en BW nach 70km, auch hier wieder ein Sprint der vorderen Gruppe und erneut zeigt sich Martin als der stärkste Puncheur und holt sich erneut 3 Punkte, dahinter dieses mal jedoch Chaves, gefolgt von Guerin.
Der Vorsprung nach wie vor stabil bei 3 Minuten, alles nach Plan für das Feld.
Ab Kilometer 100 dann hinten etwas ernstere Arbeit, entsprechend begann der Vorsprung weiter und weiter zu sinken, jedoch konnten sich die 4 vorne noch die letzte BW ausmachen, an dieser zeigte sich dann Cahves am Stärksten der Martin knapp schlagen kann, de Bondt kommt nochmal auf die 3
Nach der Abfahrt, etwa 20 vor Ziel dann das Ende der Gruppe, hinten jetzt einige Teams in hartem Tempo, ging es doch um 6 Sekunden am nun bald anstehenden Sprint.
Ebendieser war auf einem Hügel gelegen, welcher bei 1.2km Länge immerhin über 6% im Schnitt hatte.
LTK und MOV dann an eben diesem Hügel mit vollgas rein, scheinbar hat Evene hier was vor, doch an seinem Rad und neben ihm weiter gefährliche GC Fahrer (Almeida, Martinez, Ayuso), um nur einige zu nennen.
Evenepoel dann mit der Eröffnung 200 vor der Wertung, Ayuso direkt dahinter, Almeida verpennt den Angriff etwas, aber Martinez zieht voll mit und auch Skjelmose kommt auf.
Aber an Evenepoel gibt es kein Vorbeikommen, Ayuso schafft es noch auf die 2, Martinez wird 3er und Skjelmose und Almeida gehen knapp aber doch leer aus.
Durch dieses ruckartige anziehen jetzt doch einige Sprinter in leichten nöten, Kooij seh ich da recht weit hinten, auch Kristoff und Demare schien das Tempo nicht zugesagt zu haben, zwar noch im Feld aber mit viel Arbeit vor sich auf den letzten 10km, denn vorne jetzt MOV immernoch mit richtig viel Zug aufm Pedal.
Jedoch war der weg um ein dauerhaftes fernbleiben im Windschatten zu gewährleisten zu lang, weshalb wir hier wohl doch noch einen klassischen Sprint sehen werden.
Und so formierten sich die Züge, mittlerwiele sind wir schon an der 2km Marke angelangt und es bilden sich hier doch einige spannende anfahrten, wir sehen TBV für van Aert, EF für Kooij, MOV für Pedersen und SOQ für Mihkels.
Der Rest der Sprinter kämpft um die Hinterräder der Favoriten, aktuell kaum zu überblicken.
Wir befinden und 900 vor dem Ziel, SOQ schiesst nach vorne, in Person von Arne Marit, der noch Bittner und Mihkels mit hat, an diesem hängen noch Zingle und Sojberg
Knapp dahinter der MOV Zug für Pedersen, mit Vermeersch und Theuns, doch bei Pedersen am Rad Kristoff und Watson, ein paar Meter zurück zieht EF vor, dort wird Waerenskjold den letzten Mann spielen, während Mick van Dijk und die Position kämpft, um Zielfahrer Kooij perfekt zu platzieren, doch an diesem Rad hängen, Demare und Laporte.
Noch etwas weiter zurück dann TBV für van Aert, Vangheluwe kann hier das Tempo kaum halten, um Walscheid in eine perfekte Position zu bringen, mal schauen ob da noch was geht nach vorne.
Noch 600, Waerenskjold schiesst mit Gefolge an allen vorbei, bringt Kooij auf Höhe Mihekls und Pedersen.
Noch 400, Walscheid versucht das Comeback, hängt aber noch etwas zu weit hinten fest, ganz vorne reisst jetzt Bittner an den Pedalen für seinen Zielfahrer Mihkels, Waerenskjold kann da nicht mehr allzu viel zusetzten, geht aber auch nicht komplett unter, Theuns derweil auch mit dem finalen Leadout für Pedersen und das schaut ganz stark aus.
Noch 200, jetzt geht Mihkels, perfekte Position, knapp dahinter gibt Pedersen jetzt auch höchstselbst alles, daneben springt Kooij weg, alle am Hinterrad befindlichen jetzt natürlich auch im Finalmodus, Mihkels scheint hier der eltzte Kick zu fehlen gegen die beiden Topleute Pedersen und Kooij, diese können sich etwas absetzen, aber das Ziel ist nicht mehr weit.
UND PEDERSEN GEWINNT, er setzt sich schlussendlich doch relativ locker durch, da scheint Kooij der letzte Hügel an der SW garnicht gepasst zu haben, Kristoff vollendet das Podium auf er 3, ehe Mihkels eine tolle Anfahrt auf einem sehr starken 4en platz beendet, van Aert konnte sich noch auf die 6 kämpfen, während Demare etwas eingebaut war und mit P5 vorlieb nehmen muss. Tesson, der sich noch an Kooijs Rad schleichen wollte wird guter 7er, gefolgt von Zingle, Laporte und Gate.