Pulso Movistar - Aktuelles rund um das Team

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JohnWayn3
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Beitrag von JohnWayn3 »



Auftakt zur neuen Saison: Alles blickt nach Valencia


Während sich das Peloton noch im Winterschlaf befindet, laufen in Pamplona längst die Motoren warm: Das Movistar Team bereitet sich auf einen der spannendsten Saisonstarts der letzten Jahre vor. In Valencia, am 13. Dezember, wird das Team nicht nur die neuen Trikots für 2026 vorstellen, sondern auch die gesamte Mannschaft der Öffentlichkeit präsentieren – ein Moment, der traditionell zwischen Vorfreude, leiser Nervosität und detailversessener Neugier der Fans pendelt.

Bevor der Blick in die Zukunft geht, muss jedoch die jüngste Vergangenheit eingeordnet werden. Die Saison 2025 war nicht das, was sich Teamleitung und Sponsor erhofft hatten. Zum zweiten Mal in Folge blieb die Punkteausbeute unter der des Vorjahres, und Rang 9 im WorldTour-Ranking entspricht nicht den Ansprüchen eines Projekts, das sich über Jahre hinweg an die Weltspitze gearbeitet hatte. Die Analyse im Hauptquartier fiel klar aus: Die Mannschaft braucht neue Impulse, sportlich wie strukturell, und der Weg zurück nach oben beginnt mit mutigen Entscheidungen.

Eine dieser Entscheidungen betrifft die Nachwuchsarbeit, jene Säule, die das Team über Jahre hinweg geprägt und getragen hat. Drei Talente werden frühzeitig aus dem Development Team zu den Profis hochgezogen: Adrià Pericas, Vlad Van Mechelen und Hugo De La Calle. Gemeinsam mit Carl-Frederik Bévort und Simon Dalby kommen diese Saison gleich fünf Fahrer aus dem eigenen Development Team zu den Profis. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass allesamt bereit sind, sich mit der Weltelite zu messen, und dass insbesondere ihre frische Energie und ihr unbändiger Hunger nach Erfolg das gesamte Projekt beleben werden. In Pamplona herrscht die Überzeugung, dass gerade junge Fahrer jene Schärfe mitbringen, die einer Mannschaft guttut, die sich neu beweisen will.

Stillstand ist keine Option

Doch nicht nur der Kader bekommt Zuwachs – auch im Umfeld setzt Movistar klare Zeichen für die Neuzeit. Nach mehreren Jahren ohne dedizierte Presseleitung hat das Team wieder eine Press Officer verpflichtet. Carla Columnista ("¡Hola!" - das bin ich) übernimmt ab sofort die Verantwortung für Kommunikation, Außendarstellung und Medienarbeit. Ich werde das Presse- und Newsformat des Teams modernisieren und auf ein Niveau zurückführen, das einem der traditionsreichsten Radsportprojekte der Welt gerecht wird. In einer Phase der Neuausrichtung, so die Einschätzung des Managements, ist professionelle und klare Kommunikation kein Nebenschauplatz, sondern ein strategischer Faktor für langfrsitigen Erfolg.

Gleichzeitig wird auch abseits der Rennstrecken aufgerüstet. Mit Pintxo Vital stößt ein baskischer Spitzenkoch zum Team, der sein renommiertes Restaurant in der Altstadt von San Sebastián aufgibt, um ab 2026 die kulinarische Leitung von Movistar zu übernehmen. Seine Küche, geprägt von lokaler Identität, moderner Sporternährung und handwerklicher Präzision, soll zum unsichtbaren, aber wirkungsvollen Baustein der Leistungssteigerung werden.

Im Bereich der Leistungsanalyse setzt das Team ebenfalls neue Maßstäbe. Dr. Data Delgado und Toni Tabulador verantworten künftig die Auswertung und Steuerung aller trainings- und belastungsrelevanten Prozesse. Mit modernen Analysewerkzeugen, digitalen Simulationen und präziser Trainingsplanung wollen sie die Grundlage schaffen, um jeden Fahrer in die optimale Form zu bringen – und die Rennkalender so intelligent zu gestalten, dass die Mannschaft in den entscheidenden Momenten maximal konkurrenzfähig ist und die Punkteausbeute optimiert.

Alles in allem steht Movistar Team vor einem Winter der Erneuerung. Valencia wird der erste große Auftritt dieser neuen Ära sein. Danach beginnt die Arbeit auf der Straße – mit frischen Gesichtern, neuen Konzepten und der klaren Haltung, dass die Fehler der vergangenen Jahre nicht wiederholt werden dürfen. Die Saison 2026 soll die Rückkehr zu alter und neuer Stärke einleiten. Und dieses Mal, so der Tenor im Team, beginnt der Angriff früher als je zuvor.
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JohnWayn3
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Movistar Team – Team Präsentation 2026


Die L’Àgora von Santiago Calatrava bildet den eindrucksvollen Rahmen für die Teamvorstellung des Movistar Teams zur Saison 2026. Unter der gewölbten Glasarchitektur des futuristischen Gebäudes versammeln sich Sponsoren, sportliche Wegbegleiter und geladene Gäste aus Politik und Kultur. Dutzende Medienvertreter – darunter mehrere internationale TV-Teams und das Produktionsteam einer neuen Netflix-Dokumentation – füllen die Reihen und sorgen für eine außergewöhnlich prominente Kulisse.

Die Präsentation beginnt mit der Enthüllung des neuen Trikots, dessen endgültiges Design erst an diesem Tag gezeigt wird. Offiziell beschreibt man es als „eine Weiterentwicklung der bekannten Identität“ – moderner in der Linienführung, aber weiterhin klar Movistar. Mads Pedersen präsentiert es als erster auf der Bühne, gefasst und sichtbar motiviert. „Wir müssen wieder aktiver auftreten. Das ist der Anspruch, den ich mit in die Saison nehme“, sagt er anschließend.


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Auch Adrià Pericas, einer der früh beförderten Nachwuchsfahrer, kommt zu Wort. Er spricht ruhig, aber entschlossen: „Ich freue mich auf die Herausforderung. Für mich beginnt jetzt ein neuer Abschnitt.“ Routinier Nelson Oliveira ordnet die Lage des Teams ein: „Wir haben neue Energie im Kader. Das spürt man täglich – und wir brauchen genau diese Impulse.“ Im Anschluss entsteht unter der weit geöffneten Dachkonstruktion das offizielle Mannschaftsfoto der Saison 2026. Die 26 Profis und 7 Dev-Teamfahrer gruppieren sich um die Teamleitung – ein geschlossenes Bild aus etablierten Kräften, erfahrenen Helfern, klassischen Spezialisten und jungen Fahrern mit Entwicklungspotenzial.

Die Kadervorstellung verläuft konzentriert und ohne große Inszenierung. Die erfahrenen Leistungsträger des Teams – darunter Enric Mas, Marc Soler, Alex Aranburu, Carlos Rodríguez und natürlich Mads Pedersen – bilden weiterhin das Fundament der sportlichen Ausrichtung. Dazu kommt die neue Generation um Arnaud De Lie, Raúl García, Pablo Castrillo, Haimar Etxeberria, Iván Romeo, Vlad Van Mechelen und Adrià Pericas. Sie sollen in der Breite für mehr Konstanz sorgen und in den Kalenderlücken der Kapitäne eigene Chancen wahrnehmen. Insgesamt sollen sie der neuen Punktemaschine Stabilität und Tiefe verleihen.

Besonderes Augenmerk gilt zudem den Neuzugängen der Saison. Neben zahlreichen Beförderungen gibt es in der GS1-Mannschaft nur einen extern verpflichteten Fahrer: Simon Dehairs, ein Endschneller mit klarer Rolle im Zusammenspiel mit Pedersen und De Lie – ob als dritter Sprinter oder als wichtiger Baustein in den Sprintzügen. Die weiteren Neuen verstärken vor allem das Development Team Movistar – Best PC. Iker Villar, ein explosiver Fahrer mit ausgeprägtem Positionsgefühl im hügeligen Terrain; Unai Ramos, ein vielseitiger Allrounder mit Rundfahrerqualitäten; und Ellande Larronde, ein baskischer Bahnfahrer mit kräftigem Motor. Gemeinsam mit Pablo Lospitao, Iker Gómez, Martin Herreno und Romet Pajur bildet das Septett eine talentierte Basis für die langfristige Zukunft des Projekts.

Zum Abschluss treten zwei Kapitäne vor die Kameras. Enric Mas hält seine Ziele knapp: „Ich möchte wieder in die Situation kommen, um große Rundfahrten mitzugestalten. Dafür arbeiten wir von Beginn an.“ Arnaud De Lie, einer der zentralen Pfeiler der Klassikersaison, ergänzt: „Ich weiß, welche Erwartungen an mich gestellt werden. Und ich gehe diese Aufgabe mit voller Überzeugung an.“ Mit dem abschließenden Dank an Sponsoren und Partner endet die Präsentation. Valencia bietet den passenden Rahmen für ein Team, das nach anspruchsvollen Jahren erkennbar mit neuer Klarheit, neuer Struktur und neuem Selbstverständnis in die Saison 2026 startet.
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JohnWayn3
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“Roubaix ist nach wie vor eines meiner größten Ziele.“

Feltet.dk spricht im Interview mit Mads Pedersen nach der Teampräsentation in Valencia

Feltet.dk: Mads, die Saison 2026 hat mit der Teampräsentation in Valencia offiziell begonnen. Wie hast du den Abend erlebt?
Pedersen: Sehr positiv. Man spürt, dass sich im Team etwas bewegt. Die Präsentation war klar in der Aussage: Wir wollen wieder aktiver und erfolgreicher sein, unsere Stärken der letzten Jahre aber nicht außen vor lassen. Das neue Trikot steht sinnbildlich dafür, klare Identität aber fokussierte auf das was zählt.

Feltet.dk: Du hast 2022 mit Mailand–San Remo ein Monument gewonnen. Paris–Roubaix bleibt dennoch ein großes Ziel – zuletzt jeweils Dritter. Wie blickst du auf das Frühjahr?
Pedersen: Roubaix ist nach wie vor eines meiner größten Ziele. Ich war oft nah dran, aber das letzte Prozent fehlt noch. Aber auch San Remo ist kein abgeschlossenes Kapitel, ich habe meine 10-Minuten Werte, wie an der Cipressa, nochmals verbessert. Ich muss mich dort vor niemanden verstecken.

Feltet.dk: Dein Saisonstart fällt trotzdem etwas anders aus als gewohnt.
Pedersen: Ja, ich beginne das Jahr etwas später als sonst in Valencia. Das Opening Weekend lasse ich bewusst aus und konzentriere mich voll auf den Aufbau für die Mailand - San Remo, Ronde und Roubaix. Das ist eine strategische Entscheidung, die wir als Team getroffen haben. Gleichzeitig verteilen wir die Last auf mehrere Schultern und geben Räume in denen sich andere Beweisen können.

Feltet.dk: Vor dem Gespräch hast du mir schon gesagt, dass im Sommer nach einem Jahr Pause die Tour de France ansteht. Mit welchen Zielen?
Pedersen: Ganz klar: Etappensiege und das Grüne Trikot. Das ist mein persönlicher Fokus. Gleichzeitig werde ich natürlich unseren Kapitän unterstützen. Ob das Enric (Mas) oder Carlos (Rodríguez) sein wird, weiß ich aktuell nicht – aber beide wären starke Kapitäne.

Feltet.dk: Viele dänische Fans hoffen auf Starts bei Copenhagen Sprint oder der Danmark Rundt. Wird man dich dort sehen?
Pedersen: Dieses Jahr klappt das leider nicht. Durch die Tour-de-France Teilnahme passt das zeitlich nicht einfach nicht zusammen. Persönlich finde ich das sehr schade, weil ich immer sehr gerne in Dänemark fahre, aber das ist 2026 nicht möglich. Umso schöner war es aber doch in diesem Jahr bei der Rennpremiere in Copenhagen gewinnen zu können.

Feltet.dk: Zum Abschluss: Mit Carl-Frederik Bévort und Simon Dalby stoßen zwei Landsmänner zu den Profis. Wie nimmst du sie wahr?
Pedersen: Beide machen einen sehr guten Eindruck. Sie arbeiten hart, sind offen und lernen schnell. Ich versuche, ihnen zu helfen, aber sie bringen selbst viel mit. Für das Team und auch für uns Dänen, ist das eine gute Entwicklung.


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JohnWayn3
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“Die Tour de France auszulassen ist nie einfach“

Marca spricht mit Enric Mas über Erholung, neue Wege und den Giro 2026

Marca: Enric, die Saison war lang. Wie geht es dir jetzt, einige Wochen nach dem letzten Rennen?
Mas: Mir geht es gut. Nach so einem Jahr ist es wichtig, wirklich abzuschalten. Ich habe mir bewusst Zeit genommen, um körperlich und mental wieder frisch zu werden.

Marca: Du warst in Andorra und auf Mallorca mit deiner Familie. Wie wichtig sind diese Phasen für dich?
Mas:Sehr wichtig. Mit zwei Kindern sind diese Momente besonders wertvoll. Sie helfen mir, Abstand vom Radsport zu bekommen und neue Energie zu sammeln. Das schätzt man mit den Jahren immer mehr.

Marca: 2026 wirst du erstmals den Giro d’Italia fahren. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
Mas:Der Giro hat mich schon lange gereizt. Es ist ein Rennen mit großer Geschichte, sehr anspruchsvoll und anders als die Tour. Die Tour de France auszulassen ist nie einfach, aber ich habe gemerkt, dass ich neue Wege gehen muss, um mich weiterzuentwickeln. Diese Entscheidung ist über längere Zeit gereift.

Marca: Wie hat das Team auf diesen Plan reagiert?
Mas: Sehr positiv. Das Team ist insgesamt stärker geworden, und das Management hat mir keinen Druck gemacht. Es war eine gemeinsame Entscheidung. Mit Carlos Rodríguez ist das Team bei der Tour sehr gut aufgestellt, sodass ich nicht das Gefühl habe, jemanden zu enttäuschen. Das ist ein Luxus in einer Mannschaft wie dieser.

Marca: Ohne Tour de France im Kalender und mit einer neuen Vertragsverlängerung: Spürst du jetzt überhaupt noch Druck?
Mas: Ich habe ehrlich gesagt noch nie großen Druck von außen gespürt. Mein Antrieb war immer mein eigener Ehrgeiz. Das Team hat mir über all die Jahre vertraut, und das gibt mir die Ruhe, mich weiterzuentwickeln.

Marca: Worauf freust du dich 2026 ganz persönlich am meisten?
Mas: Auf das Neue. Auf andere Abläufe und darauf, mich selbst neu zu fordern.

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JohnWayn3
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Frohe Weihnachten & Schöne Feiertage!


Das Movistar Team hat in Valencia sein erstes Trainingslager der Saison 2026 abgeschlossen. In den vergangenen Tagen lag der Fokus auf der Grundlagenarbeit, auf gemeinsamen Abläufen und dem schrittweisen Aufbau für eine anspruchsvolle Saison. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war durchweg positiv, die Trainings verliefen planmäßig und ohne größere Zwischenfälle. Neben den sportlichen Inhalten stand vor allem das Zusammenwachsen des Kaders im Vordergrund. Das Trainerteam zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung.

Nach dem Ende des Trainingslagers reisen die Fahrer nun zu ihren Familien, um die Feiertage im privaten Umfeld zu verbringen und neue Energie zu sammeln. Sportlich geht der Blick bereits nach vorne: Zum Auftakt des neuen Jahres stehen wie gewohnt die nationalen Meisterschaften an, ehe die Saison 2026 für Movistar in Australien bei der Santos Tour Down Under beginnt. Dort wird Javier Romo das Team anführen.

Das gesamte Movistar Team wünscht allen Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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JohnWayn3
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“Im Moment schiebe ich diese Entscheidung bewusst auf.“

Het Nieuwsblad spricht mit Vlad Van Mechelen vor seiner ersten Profisaison.

Het Nieuwsblad: Vlad, deine erste Profisaison steht unmittelbar bevor. Woran merkst du aktuell am deutlichsten, dass sich etwas verändert hat?
Van Mechelen: Am Alltag. Alles ist genauer geplant, die Anforderungen sind klarer und die Intensität ist höher. Gleichzeitig weiß ich jetzt sehr genau, was von mir erwartet wird – das hilft mir, mich gut darauf einzustellen.

Het Nieuwsblad: Du warst zweieinhalb Jahre im Movistar Development Team. Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?
Van Mechelen: Sehr viel, vor allem Geduld. Ich habe gelernt, Rennen zu lesen, mich richtig zu positionieren und nicht jeder Situation hinterherzufahren. Diese Zeit hat mir erlaubt, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Het Nieuwsblad: Wie erlebst du den Einstieg ins Profiteam bisher?
Van Mechelen: Sehr positiv. Die Atmosphäre ist offen, und ich bekomme viel Unterstützung. Gleichzeitig ist klar, dass man sich alles erarbeiten muss. Das motiviert mich.

Het Nieuwsblad: Du warst vierter Pick im Draft 2023 und kommst mit einigen Vorschusslorbeeren. In Belgien sehen dich viele bereits als zukünftigen Leistungsträger. Gleichzeitig besitzt du zwei Staatsbürgerschaften – deine Mutter ist Litauerin. Hast auch schon darüber nachgedacht, für Litauen zu fahren. Wie siehst du dieses Thema?
Van Mechelen: Das ist grundsätzlich immer eine Option. In Belgien ist es nicht selbstverständlich für große Meisterschaften nominiert zu werden, und es gibt nur wenige Chancen, bei Events wie Olympia oder den Weltmeisterschaften zu starten. Da muss man realistisch sein und seine Möglichkeiten abwägen. Im Moment schiebe ich diese Entscheidung bewusst auf. In zwei oder drei Jahren wird das ein Thema, nicht jetzt.

Het Nieuwsblad: Auf der anderen Seite bist du der Sohn eines Sängers. Wolltest du nie in dessen Fußstapfen treten? Hat dich das in deiner Entwicklung beeinflusst?
Van Mechelen: (lacht) Selber Musik zu machen war nie mein Ziel, aber ja, auf jeden Fall hat uns das beeinflusst. In unserer Familie ging es immer darum, diszipliniert zu arbeiten und gleichzeitig bodenständig zu bleiben. Ob mein Vater auf der Bühne oder meine Schwester und ich im Sport – am Ende zählt, wie ernsthaft man sich vorbereitet. Das haben wir früh gelernt.

Het Nieuwsblad: Gibt es ein Rennen, das für dich in deiner ersten Saison besonders hervorsticht?
Van Mechelen: Die Klassiker liegen mir sehr. Wenn ich eines nennen müsste, dann Paris–Roubaix. Dieses Rennen fasziniert mich seit meiner Jugend. Dort dieses Jahr am Start zu stehen, wäre für mich schon ein großes Highlight.

Het Nieuwsblad: Wann würdest du am Ende der Saison sagen: Das war eine erfolgreiche erste Profisaison?
Van Mechelen: Wenn ich meine Aufgaben zuverlässig erfüllt habe und das Team sich auf mich verlassen konnte. Ergebnisse sind wichtig, aber für mich zählt zuerst, mich im Profipeloton zu etablieren und als Fahrer gewachsen zu sein.

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Das Jahr beginnt - Nationale Meisterschaften


Frohes neues Jahr! Die Saison 2026 steht vor der Tür, und startet traditionell mit den nationalen Meisterschaften in das neue Radsportjahr. Nach einer intensiven Vorbereitung ist die Mannschaft bereit für den ersten sportlichen Härtetest. In den kommenden Tagen sind Movistar-Fahrer in Spanien, Portugal, Dänemark, Belgien, Estland und Kolumbien im Einsatz. Die nationalen Titelkämpfe dienen dabei nicht nur als erstes Ziel, sondern auch als wichtiger Stimmungstest, um zu überprüfen, wie gut die Winterarbeit gegriffen hat und ob die neue Energie im Team auf die Straße gebracht wird.

Wir haben mit unseren Vorjahressiegern vor der Mission Titelverteidigung gesprochen:

Arnaud De Lie - „Die Titelverteidigung ist das Ziel. Der Kurs ist anspruchsvoll, genau das mag ich. Ich freue mich auf ein aggressives Rennen und werde mich vor niemandem verstecken.“

Mads Pedersen - „Ein toller Rundkurs. Ich freue mich auf das Rennen. Zum Start der Saison ist vieles möglich, aber zurückhalten werde ich mich sicher nicht.“

Romet Pajur - „Unsere Baltischen Meisterschaften sind immer etwas Besonderes. Es ist ein Radsportfest, aber ich bin ehrgeizig und möchte wieder mindestens einen Titel gewinnen.“
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Vertragsdrama um de Buyst - Movistar das Ziel?

Kurz vor dem Start der Saison 2026 sorgt Jasper de Buyst für Gesprächsstoff. Der Belgier verlor überraschend seinen Platz bei Groupama-FDJ, nachdem er für die neue Saison nicht registriert wurde. Zuerst ein Schock für den endschnellen de Buyst so kurz vor der Saison ohne Team zu sein. In den vergangenen Tagen machten Gerüchte die Runde, wonach De Buyst bereits einen Anschlussvertrag bei Movistar Team unterschrieben haben soll. Dort würde er unter anderem auf seine Landsmänner Arnaud De Lie und Vlad Van Mechelen treffen. Offiziell bestätigt ist ein Wechsel jedoch nicht – zumal Movistar bei der Teampräsentation in Valencia bereits einen vollständigen Kader von 26 Fahrern vorgestellt hatte.

De Buyst selbst hält sich bedeckt. "Ich bereite mich zu 100 Prozent auf die Saison 2026 vor", erklärte er gegenüber Het Nieuwsblad. "Mein Agent hat mir versichert, dass ich ein Team habe." Mehr wollte der Belgier nicht sagen. Ob und wie sich die Personalie in den kommenden Wochen auflöst, bleibt damit vorerst offen.


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JohnWayn3
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Xabier Azparren - Zeichen auf Abschied

Beim Movistar Team deutet sich der überraschende Abschied von Xabier Azparren an. Nach Informationen aus dem Umfeld des Fahrers steht eine Vertragsauflösung kurz bevor, obwohl der Baske die Saison noch im Trikot des Teams bei den spanischen Meisterschaften begonnen hatte. Die Zusammenarbeit soll bereits im vergangenen Herbst Risse bekommen haben. Auslöser war demnach der Umgang des Teams mit der Verletzungssituation von Enekoitz Azparren. Der jüngere Bruder von Xabier Azparren erhielt nach drei Jahren Movistar keine Vertragsverlängerung und ist seitdem ohne Team.

Zwar wurde die Situation im Herbst intern zunächst entschärft, doch nach aktuellem Stand gilt das Vertrauensverhältnis zwischen Fahrer und Management als nachhaltig beschädigt. Eine einvernehmliche Trennung wird inzwischen von beiden Seiten als bevorzugter Ausweg gesehen. Zusätzlichen Zündstoff liefern Meldungen aus Belgien über eine mögliche Verpflichtung von Jasper de Buyst, die den Spekulationen in den sozialen Medien neue Dynamik verleihen. Beobachter verweisen darauf, dass Azparren zuletzt mehrere Verlinkungen zu seinem Noch-Arbeitgeber aus seinen Profilen entfernt hat. Weder das Movistar Team noch Xabier Azparren waren bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme erreichbar.


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